Montag, 31. Januar 2011

Ist schon eine Weile her

Weil ich ein bestimmtes Bild suchte, habe ich in alten Fotos gekramt.

Dann sehe ich die früheren Fotos von mir und erkenne mich nicht wieder.
War ich das wirklich? Wie war das damals?

1971   

1972 bei meiner Hochzeit
Ich kann mich nicht mehr wirklich in diese Zeit hineinversetzen und habe das Gefühl, mich nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich total verändert zu haben. 
 Ich bin mir fremd.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Weißer Quilt

Es ist schon einige Jahre her, dass ich so ein großes Quilttop mit Vlies und Rückseitenstoff geheftet habe.
Die Quilts der letzten Jahre waren vom Format her doch etliches kleiner. Sogar bei dem großen "5 lfm ICH"- Projekt fielen die Einzelteile kleiner aus.


Zuerst habe ich den Teil des Rückseitenstoffes, der auf dem Tisch Platz fand, mit Tesakrepp festgeklebt, damit er nicht verrutschen kann und sich hinterher keine Falten auf der Rückseite bilden.
Dann breitete ich das Vlies darüber aus und darauf kam das Quilttop.


Dann strich ich alles schön glatt. Man sieht, dass ein Teil des Quilts über den Tischrand nach unten hängt.


Dann habe ich erstmal der Länge nach geheftet. Als der auf dem Tisch liegende Teil fertig geheftet war, faltete ich das Top vorsichtig zusammen und drehte es um, damit ich auf der anderen Seite weitermachen konnte.  Den Tesakrepp hatte ich natürlich vorher schon entfernt.


Zum Schluß habe ich nochmal quer geheftet, damit ja nichts verrutscht.
Und natürlich habe ich gleich mit dem Quilten begonnen (auf dem Foto noch nicht zu sehen, das sind nur die Heftlinien), ich wollte doch wissen, wie es aussieht. Es ist unglaublich, wie sich das Top durch die Quiltlinien verändert. 

Leider war das Licht zum Fotografieren viel zu duster. Doch ich wollte unbedingt meine Fortschritte zeigen.

Während der Atelier-Arbeit in den letzten Tagen hörte ich das Hörbuch "Der verborgene Garten" von Kate Morton. 
Laut der Zeitschrift Brigitte "ein glänzender Unterhaltungs-Mix aus Familiensaga, Krimi und Liebesgeschichte". 
Es hat mir auch gefallen, und wird von Doris Wolters recht gut gelesen, allerdings schockte es mich, dass sie einen Quilt als "Kilt" bezeichnete. 
Das dürfte nicht passieren!

Mittwoch, 26. Januar 2011

Donnerstag, 20. Januar 2011

Genussprojekt

Zur Zeit bin ich mit einem echten "Genussprojekt" für mich beschäftigt. 
Meine vielen weißen Bettwäsche-Stoffe brachten mich auf die Idee,
einen neuen weißen Quilt in Angriff zu nehmen, 
zumal ich aus meinem Quiltanfängen noch einige Hexagonschablonen übrig habe.
Im Klartext: ich werde wieder einmal einen Quilt mit der Hand nähen.


Es macht riesigen Spass, die vielen verschiedenen, manchmal gemusterten, weißen Stoffe auszusuchen und zusammenzufügen. 



So sehen die zusammengenähten Teile von hinten aus.


Es fällt mir regelrecht schwer, mich von dieser Tätigkeit loszureissen, um den täglichen Pflichten nachzukommen.

Außerdem habe ich drei neue Bücher bekommen.



Für die Einrichtungsseele "Vintage Chic 2"



Das Buch über die österreichische Malerin Xenia Hausner bestellte ich mir, nachdem ich dieses Interview von ihr mit den tollen Fotos ihres Berliner Wohn-Ateliers gesehen hatte. Übrigens lehnt da ein großes Bild in ihrem Atelier, das ich sofort haben möchte, wenn ich den geeigneten Raum und das nötige Geld dazu hätte. Falls jemand sich das Interview anschaut, es ist das große Bild mit dem Fahrrad!

Ihre Frauenbilder sind einfach unglaublich präsent und direkt und die Farben hauen einen um!




Das Buch von und über Patricia Karg, eine großartige und vielseitige österreichische Künstlerin steht schon lange auf meiner Wunschliste. Doch wegen des Preises habe ich lange gezögert.
Nun liegt es hier und ich freue mich.
Ich hatte das Glück, Patricia Karg bei der Eröffnung einer Quiltausstellung in Kufstein kennenzulernen. Sie hielt bei dieser Ausstellung die Eröffnungsrede und ich war von dieser Frau schwer beeindruckt, und zwar von ihr als Künstlerin und als Frau. Mit ihrer Ausstrahlung zog sie einen sofort in ihren Bann und sie sah auch noch unverschämt gut aus.


Obwohl sie mit vielen Materialien arbeitet (Metall, Glas, Kunststoff) und daraus beeindruckende Skulpturen zaubert, mag ich doch ihre Bilder am liebsten.

Sonntag, 16. Januar 2011

Award

Hallo liebe Blogfreundinnen und -freunde,

die liebe Johanna hat mir den Award 

verliehen! Dafür danke ich ihr von Herzen. Es ist wirklich schön zu wissen, dass die eigenen Blogbeiträge so geschätzt werden!

Mit dem weitergeben dieser Auszeichnung habe ich so meine Probleme. Ich denke, all diejenigen, deren Blogs ich regelmäßig lese, hätten ihn verdient. Deshalb verzichte ich auf Namensnennung und sage nur:

Danke, Leute, dass es Euch gibt und dass Ihr mit Euren Beiträgen
für Inspirationen und Unterhaltung sorgt.
Ich liebe Eure Posts und Euere schönen Fotos!

Aber um bei mir in Zukunft seelische Konflike zu vermeiden, bitte ich Euch, mir 
keine Awards 
zu verleihen! Bitte lest meine Posts und hinterlasst viele Kommentare - darüber freue ich mich riesig! 

Für Euch alle ist dieses Blumenfoto bestimmt!


Diesen bezaubernden Rosenstrauß habe ich von einem sehr, sehr lieben Menschen bekommen  (danke, mein Schatz!).

Habt noch einen wundervollen Rest-Sonntag!

Donnerstag, 13. Januar 2011

Horse Love Parade

Den Titel hat Johanna meiner derzeitigen Nähaktion verliehen.
Er gefällt mir so gut, dass ich ihn für diesen Post übernommen habe.



Ein weiteres Kissen mit der neuen Pferde-Motiv-Schablone in schwarz-weiß ist entstanden.
So im Dreierpack sehen sie ganz gut aus.


 Einen grünen Pferdekopf habe ich mit der Stickerei aus einem alten Paradekissen kombiniert. Was für ein Zufall, dass die Farbe so gut mit meinem Druck harmoniert!


Die Stickerei sieht sehr schön und zart aus..............


..................da wirkt der Pferdekopf richtig edel!


Die beiden grünen Kissen vereint.

 Leider regnet es heute schon den ganzen Tag und der Himmel hängt tief und grau über dem Land. Daher war das Licht zum fotografieren so grottenschlecht, dass ich den Blitz zu Hilfe nehmen musste. Das mag ich eigentlich gar nicht, aber es war die einzige Möglichkeit,  einigermaßen brauchbare Bilder zu bekommen.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Neue Motiv-Schablone

Mit der ersten Pferdeschablone war ich nicht ganz zufrieden. Also suchte ich weiter nach dem passenden Motiv und wurde auch fündig.


Dieses Motiv gefällt mir viel besser!


Das erste Kissen habe ich schon fertig, diesmal in frühlingsfrischem Grün.
So sieht die Schablone aus.
 
Hier einige vorbereitete Drucke in Grün und Schwarz.
 

Sonntag, 9. Januar 2011

Sonntagsbeschäftigung

Meine Erkältung wird täglich ein wenig leichter, aber insgesamt bin ich nicht gerade energiegeladen, sondern eher müde und schlapp. 
Weil dieser Zustand aber ziemlich langweilig ist und mich selbst anödet, versuchte ich mich mit einer kleinen Näherei.
Die Idee dazu hatte ich schon vor längerer Zeit, denn eine junge Kollegin von mir ist begeisterte Reiterin und Pferdeliebhaberin. 


So mutierte der auf den Kissen der letzten Zeit vorherrschende Hirschkopf zum Pferdekopf.


Doch ein Kissen allein sieht immer einsam und verlassen aus.  Also entstand flugs noch ein zweites, passendes Kissen.


Für den Pferdekopf  musste ich mir allerdings erst eine Schablone anfertigen - vielleicht kommt sie ja noch öfter zum Einsatz?!?!

Freitag, 7. Januar 2011

Langsame Besserung

Hallo liebe Bloggerfreundinnen, nachdem ich die letzten Tage nur schlapp in den Seilen hing, stellt sich langsam eine Besserung ein.
Sicher auch dank Eurer herzlichen Genesungswünsche und guten Ratschläge!
Das erfüllt mich mit Freude und so habe ich im Atelier ein wenig umdekoriert.


Ich kramte einen weiteren alten Quilt aus meinem Fundus und tauschte ihn gegen die "Letzte Rose" aus.
Er ist - wie der Quilt aus meinem vorigen Post - im Jahr 1997 entstanden.


Sogar die Größe ist sehr ähnlich: 205 x 143 cm.
Auch dieser Quilt wurde von mir handgenäht und handgequiltet.



In der Vergrößerung kann man das Muster sehr gut erkennen: Aus lauter einzelnen, kleinen Rauten in unterschiedlichen Stoffen ähnlicher Farbgebung entstand das Muster, das in einigem Abstand als Flechtmuster zu erkennen ist.


Die beiden Glücksquilts an der Seitenwand passten nun auch nicht mehr und ich tauschte sie gegen zwei andere kleine Quilts aus. Diese Arbeit besteht eigenlich aus vier Teilen, kann aber auch sehr gut in Einzelteilen gehängt werden.

Hier könnt Ihr sehen, welche Quilts da vorher hingen.


Mittwoch, 5. Januar 2011

Quilt aus meinen Anfängen

Das Jahr fängt bei mir nicht so wahnsinnig toll an - die Nase trieft  und die Augen tränen, das heißt ich bin verschnupft bis unter die Halskrause und fühle mich schlapp, schlapp, schlapp.....!

Heute hielt ich mal wieder einen alten Quilt von mir in der Hand. Er entstand 1997. Zu dieser Zeit nähte ich noch Gebrauchsquilts wie diesen, begann aber schon, meine eigenen künstlerischen Entwürfe zu verwirklichen. 



Der Quilt ist ziemlich groß - 209 x 140 cm - und komplett 
handgenäht und handgequiltet.





Bei dem karierten Stoff handelt es sich um einen Trachtenstoff, 
der schwarzgrundige mit den großen Blumen war ehemals der Rock einer Freundin, 
der schwarze Stoff am Rand ist ein Baumwoll-Leinen-Gemisch, ebenfalls aus dem Trachtenladen, nur der kleingemusterte ist ein sogenannter Patchwork-Stoff.

Sonntag, 2. Januar 2011

Werktagebuch

Seit einigen Jahren führe ich ein Werktagebuch.
Darin halte ich fest, an welchen Projekten ich gerade arbeite, welche Fortschritte die Arbeit macht und wann sie beendet ist.




Alle Veränderungen - auch die im Atelier - werden fotografisch festgehalten und eingeklebt.

Leider bin ich manchmal ein wenig undiszipliniert und dann muss ich einige Wochen nachtragen. Damit habe ich mich gestern beschäftigt: Alle nähtechnischen Neuheiten nachgetragen und die Fotos dazu eingeklebt. 


Bei dem Buch handelt es sich um ein echtes Großformat: 36 x 26 cm, und außerdem ist es sehr gewichtig, sprich schwer!


Neue Einrichtungsgegenstände und Dekorationen, die das Atelier verschönern, gehören auch zu den Dingen, die ich bildlich festhalte. 
Die vielen eingekleben Fotos, Zeitungsausschnitte usw. blähen mein Buch ziemlich auf. Irgendwann wird es wohl platzen. Was mache ich dann?

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